Short-News: Carwash-Snippets 05.2019

CarwashPro vor Ort: Was sich lokal und regional rund um’s Thema Autowäsche ereignet, lesen Sie an dieser Stelle jeweils in einer kurzen Zusammenfassung. Ganz einfach, weil das „Carwash-Business“ oftmals viel bunter ist als man denkt.

Wilhelmshaven: Kurioser Unfall in Waschstraße

Durch ein Missgeschick hat eine 19-Jährige in einer Autowaschanlage im niedersächsischen Wilhelmshaven einen Karambolage mit erheblichem Sachschaden ausgelöst. Nach Angaben der Polizei ließ sie nach der Einfahrt in die Waschstraße versehentlich den Schalter des Automatikgetriebes auf „D“, wodurch sich ihr Auto unkontrolliert in Bewegung setzte. Dabei schob es mehrere andere Fahrzeuge zusammen. Auch die Waschanlage selbst wurde bei dem Vorfall vom Mittag beschädigt. Zunächst schob der Wagen der jungen Frau drei Autos zusammen, die am Ende der Waschstraße noch gegen ein viertes prallten. Dieses wurde gegen eine Mauer gedrückt. Versuche von Umstehenden, die Autokolonne zu stoppen, scheiterten laut Polizei.

Mannheim: Chaosfahrt durch die Waschstraße

Einen spektakulären Unfall gab es in einer Waschanlage in Mannheim. Ein 45-Jähriger fuhr mit seinem Mercedes durch die Waschstraße. Dort durchbrach er mit dem Wagen das halb geöffnete Ausfahrtstor. Anschließend krachte das Fahrzeug in die Fassade einer rund 50 Meter entfernten Halle. Darin wurden mehrere Fahrzeuge gereinigt. Die mit Glas verkleidete Fassade ging beim Crash zu Bruch.Durch herumfliegende Glassplitter wurden laut Polizei vier Fahrzeuge beschädigt. Der Unfall-Mercedes landete letztendlich in einem Gebüsch abgewiesen. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.

Kaiserslautern: Waschstraßenbesuch gerät „aus dem Ruder“

Sozusagen „aus dem Ruder gelaufen“ ist der Besuch einer Auto-Waschanlage in Kaiserslautern. Nachdem sein Pkw sauber war, wollte ein 80-jähriger Mann die Waschanlage und das Tankstellengelände verlassen. Er fuhr aus der Waschstraße heraus, verlor dabei aber die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Seitenwand der Waschanlage. Danach war der Mann offenbar so „von der Rolle“, dass er beim Rückwärtsfahren zuerst gegen ein Metallgitter stieß, an dem man die Auto-Fußmatten ausschlagen kann, und dann auch noch gegen ein anderes Auto, das gerade auf dem Staubsauger-Parkplatz stand. Verletzt wurde bei der „Irrfahrt“ zum Glück niemand. An beiden Fahrzeugen sowie an der Waschanlage als auch an dem Metallgitter entstanden aber Sachschäden. Gegenüber der Polizei äußerte der „Unglücksrabe“, dass sein Fahrzeug nicht gebremst habe. Möglicherweise hatte der 80-Jährige an dem Pkw mit Automatikgetriebe Gas und Bremse verwechselt.

Sangerhausen: Rabatt für Ehrenamtliche

Frank Wedekind aus Sangerhausen ist nicht nur selbstständiger Versicherungsmakler. Er betreibt nebenberuflich die Autowaschanlage Kärcher-Waschcenter an der Sangerhäuser Kupferhütte. Und ist nicht zuletzt ein Verfechter des ehrenamtlichen Engagements. So ist er auf die Idee gekommen, Feuerwehrleuten Rabatt einzuräumen. Seit Dezember vergangenen Jahres gibt es das Rabattmodell beim Kärcher-Waschzentrum nun. Wedekind räumt dabei allen Feuerwehrmitgliedern einen Nachlass von 20 Prozent auf den Preis ein, wenn sie den Mitarbeitern ihren Dienstausweis vorzeigen und die Portalwaschanlage nutzen. Dabei ist es egal, ob sie aus Sangerhausen, den zugehörigen 14 Ortsteilen, dem Landkreis oder anderen Orten kommen. Abhängig vom gewählten Waschprogramm können sie so bis zu 2,80 Euro pro Autowäsche sparen. Bisher hat Wedekind für sein Angebot keine große Werbung gemacht, dennoch nutzen etwa 20 Feuerwehrleute aus Sangerhausen und Umgebung den Rabatt bereits.

Der 37-jährige Waschanlagenbetreiber würde sich über Nachahmer freuen. Dass so etwas auch bei den Kunden ankommt, hat er bei einer anderen Aktion bereits gesehen: Seit April vergangenen Jahres heißt es an der Waschanlage: „Sie waschen, wir spenden.“ Für jeden Kunden, der das Waschprogramm Nr. 8, die „VfB-Wäsche“ wählt, spendet die Firma zwei Euro an den VfB Sangerhausen.

Altena: Brutaler Angriff in Waschanlage

In Altena fuhr abends ein schwarzer SUV mit lauter Musik in die Waschanlage. Der Betreiber bemerkte das und beobachtete kurz darauf, wie ein Insasse in die Waschbox urinierte. Sofort ging der Betreiber hin und stellte den Mann zur Rede. Ohne Vorwarnung schlug der Pinkler auf den Betreiber ein. Der Täter schlug und trat mehrfach brutal auf das Opfer ein. Die beiden Begleiter gingen schließlich dazwischen und hielten den Täter von weiteren Angriffen ab. Die Männer fuhren in dem schwarzen Range Rover davon. Das Opfer wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Bei dem Täter handelte es sich um den Fahrer des Fahrzeugs. Zum Tatzeitpunkt befanden sich neben dem Täter noch vier weitere Männer im PKW, die nicht näher beschrieben werden können.

Autor: Helmut Peters

Journalist, Texter und PR-Profi. Seit vielen, vielen Jahren in der Medienwelt zuhause. Für große Unternehmen, kreative Agenturen, für Funk und TV. Offline und online. Lieblingsthema: Komplexe, erklärungsbedürftige Dienstleistungen und Produkte.

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