Ladepark der Zukunft schon heute

Das eine sinnvolle Verknüpfung von E-Mobilität und Waschanlage möglich ist, zeigt der neueröffnete Ladepark in Vomp nahe Innsbruck. Die Anlage wird von „da emobil“ betrieben, einem Zusammenschluss zweier Tiroler Familienunternehmen.

Der Ladepark, wie ihn das Unternehmen nennt, verfügt über die schnellste Ladesäule für E-Autos im Bezirk Schwaz nach Aussagen des Geschäftsführers, Alois Wach. Die Säule hat 150kW Ladeleistung, gewonnen ausschließlich aus Ökostrom. Außerdem folgt das Projekt der klassischen Tankstellenvorlage. Ladesäule, Waschstraße und kleiner Shop gehören zum Konzept, werden aber auch sinnvoll durch die E-Bike-Ladestation „bike energy“ ergänzt.

Außerdem bietet da emobil für ihre Kunden eine Kundenkarte an, mit der im Ladepark alles erledigt werden kann: Strom oder herkömmlich Tanken, Waschen, Einkaufen, alles kann mit der Ladekarte einfach verbucht werden.

Vomps Bürgermeister, Karl-Josef Schubert, ist begeistert vom Projekt: „Hier in Vomp gelingt nun erfreulicherweise ein erster Schritt in die Zukunft der Mobilität, nämlich in Richtung Elektromobilität. Der Ladepark Vomp leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in der Region,“ wie er meinbezirk.atberichtet.

Synergie, die sich lohnt

Der Zusammenschluss zu da emobil erfolgte für die beiden Famlienunternehmen fiegl + spielberger und Gutmann im Jahr 2017. Während fiegl + spielberger für die elektronische Seite des Unternehmens steht, ist Gutmann seit 1960 im Heizöl- und später auch im Treibstoffhandel tätig. Beide haben ihr Kerngeschäft natürlich nicht verlassen, schaffen es aber durch den Zusammenschluss beider Kompetenzbereiche eine umfassende Lösung für die Zukunft bereitzustellen. da emobil betreibt inzwischen über 30 Standorte, vorwiegend im Westen Österreichs.

Autor: Eva Heuft

Eva Heuft, studierte Germanistin und Anglistin, arbeitet als Redakteurin für das CarwashPro Magazin.

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