Deutsche Kunden bevorzugen das Auto

In einer Umfrage im Auftrag der Versicherung HUK-Coburg aus dem Februar 2021 zeigte sich, dass 73 Prozent der Deutschen am liebsten das Auto als Transportmittel nutzen. Mit großem Abstand stehen die eigenen Füße mit 38 Prozent auf Platz zwei. Die Gründe für diese Entscheidung sind mehr egoistisch als im Sinne der Gemeinschaft.

Fast dreiviertel aller Deutschen bevorzugen das Auto als Fortbewegungsmittel, wie eine Studie im Auftrag der HUK Coburg aus dem Februar 2021 herausfand. 38 Prozent der Befragten gehen am liebsten zu Fuß. Die Corona-Krise hat den Stellenwert von Zug (15 Prozent), Straßenbahn und S-Bahn (11 Prozent) und den Bus (10 Prozent) auf die hinteren Plätze verwiesen. Dabei scheint der wichtigste Grund nicht im Zusammenhang mit der Corona-Krise zu stehen, sondern er ist eher egoistischer Natur.

Kosten ist wichtiger als der Umweltschutz

Während der Corona-Krise sind die Mobilitätskosten stark gestiegen. Und genau dieses Thema ist der Fokus für viele Menschen. 46 Prozent gaben an, dass für sie die Bezahlbarkeit und die Kosten eine erheblich größere Rolle spielen als der Klimaschutz (29 Prozent). Fragt man die Menschen aber auch nach ihren Forderungen an die Verkehrspolitik, zeigt sich eine ähnliche Aufteilung: 47 Prozent äußerten die Befürchtung, dass die Kosten für Mobilität steigen könnten, nur 27 Prozent sahen eine Gefahr für den Umweltschutz.

Beide Themen in der Kundenansprache wichtig

Auch diese Umfrageergebnisse zeigen, dass die Kunden der Autowaschbranche deutlich preisbewusst mit den Kosten für ihr Fahrzeug umgehen. Gleichzeitig spielt auch der Umweltschutz eine wichtige Rolle, um Kunden zu überzeugen. In der Außendarstellung einer Autowaschanlage sollten also immer beide Themenbereiche bedient werden, allerdings mit dem Hintergrundwissen, dass finanzielle Fragen im Zweifel über dem Umweltschutz stehen könnten.

Autor: Sandra Schäfer

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