Über Wände und ihre Wichtigkeit

Ein oftmals unbeachtetes Thema, welchem wir uns heute widmen wollen, sind die Wände einer Waschanlage. Sie tragen eigentlich nichts zum Waschprozess bei, können aber trotzdem einen enormen Einfluss auf Kundenzufriedenheit und -gewinnung haben.

Begeben wir uns auf eine Reise: Sie fahren mit Ihrem geliebten Auto durch die Gegend, haben vielleicht Urlaub und stellen dann fest: eine Wäsche wäre gut. Nun ist Ihre eigene Anlage aber gerade nicht in Ihrer Nähe und trotzdem stört Sie das Erscheinungsbild Ihres Wagens. Auf zur nächsten Waschanlage! Nur wenige Meter später sehen Sie auch schon eine Möglichkeit. Aber: Sowohl außen als auch innen scheint die Anlage gar nicht mehr auf dem neusten Stand der Technik zu sein. Woran liegt’s?

Sauberkeit ist das beste Image im Carwash

Nun zum einen kennen Sie sich mit der Technik aus und erkennen vermutlich Anlagentyp, Funktionen etc. Versetzen wir uns aber in den normalen Kunden, der sein Auto ca. 7-mal im Jahr waschen lässt, sehen wir, dass der erste Eindruck der Anlage nichts mit Technik oder Funktionen zu tun hat.

Der erste Eindruck basiert vor allem auf einem: Sauberkeit. Der durchschnittliche Verbraucher wird (unterbewusst) bei einer schmutzigen Anlage immer denken: „Wie soll diese Waschanlage mein Auto säubern, wenn sie sich selbst nicht mal sauber halten kann?“ Für die Gewinnung neuer Kundschaft und deren Bindung ist es von äußerster Wichtigkeit, ein sauberes Image im wahrsten Sinne des Wortes zu erwecken und behalten.

Hygienische Sauberkeit für die Waschanlage

Dieser Aufgabe stellte sich auch kürzlich Marcel Premper, Betreiber des CleanCar Waschparks in Neuss. Nach 33 Jahren sollte die alte Waschstraße komplett renoviert und ausgebaut werden. Neben dem Abriss der alten Tankstelle, der Installation neuer SB-Plätze und des Baus einer neuen Staubsaugerhalle machte sich Premper auch Gedanken über die Innenverkleidung seiner Waschstraßenwände. Er entschied sich schließlich für die Anbringung der Wandpaneele, die einige Vorteile mit sich bringen.

Ursprünglich entwickelt die Baresy GmbH & Co. KG ihre Paneele für die Lebensmittelindustrie und Gastronomie. Schließlich entdeckt Gründer Christian Schwankl aber, was dort funktioniert, kann für Waschanlagen auch nicht schlecht sein. Immerhin geht es in beiden Bereichen um nachhaltige und langanhaltende sowie leicht zu erreichende Sauberkeit.

Glasfaser, Hartverfugung und eine besondere Oberfläche

Den Paneelen sind vor allem drei Vorteile eigen. Zum einen hat Baresy gemeinsam mit einem Chemieunternehmen einen Zweikomponentenkleber entwickelt, der eine Hartverfugung ermöglicht und der resistent gegen Verfärbung ist. So erscheint auch nach etlichen Betriebsjahren die Verkleidung in strahlendem Weiß, ohne lästige braune Flecken in den Fugen. Zum anderen ist die Struktur der Wandpaneele so konzipiert, dass erstens die Reinigungsmittel darauf haften und nicht einfach runterlaufen und sich zweitens eine Wasserersparnis einstellt, da mit Hochdruckreinigern das Wasser nicht einfach wieder abprallen kann, sondern in geregelten Bahnen auf der Oberfläche abgeleitet wird.

Mit einer einfachen Hochdruckbehandlungen lassen sich die Paneele leicht säubern – selbst Permanentmarker haben auf dem Material keine Chance.

Überlegte Entscheidung

Es gibt viele Möglichkeiten, die Wände Ihrer Waschanlage vor dem einfallenden Schmutz zu schützen. Egal, ob bei Renovierung oder Neubau, achten Sie darauf, dass Sie sich das Leben nicht unnötig schwer machen. Denn die Instandhaltung der sekundären Bestandteile Ihrer Anlage ist mindestens genauso wichtig, wie die ordnungsgemäße Wartung Ihrer Anlage – damit Sie auch in Zukunft nicht nur Bestandskunden halten, sondern auch neue Kunden hinzugewinnen können.

Autor: Eva Heuft

Eva Heuft, studierte Germanistin und Anglistin, arbeitet als Redakteurin für das CarwashPro Magazin.

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