Eröffnung von ’t Vosje Carwash in Oosterhout durch Coronavirus nicht verhindert

Es braucht Mumm, um in Zeiten von Corona eine Waschanlage zu eröffnen. Unternehmer Roy Visser macht es dennoch. Am Montag, den 23. März, öffnete ‚t Vosje Carwash Oosterhout seine Türen. Visser: „Solange es erlaubt ist, werden wir weitermachen wie gewohnt.“

Montag, der 23. März, war schon immer das geplante Datum für die Eröffnung der Waschanlage, sagt Visser. Das Coronavirus hat die Planung jedoch etwas durcheinandergebracht. „Der Plan war, am Wochenende vom 3. bis 5. April mit einem spektakulären Eröffnungswochenende zu beginnen. An diesen Tagen hätten Kunden mit Rabatt waschen können. Ich sage absichtlich „hätten können“, weil die Planung durch das Virus nun etwas wage ist „, erklärt Visser.

Über das Eröffnungswochenende sollte groß berichtet werden, bei regionalen Kunden und online. Diese Werbekampagne wurde nun zunächst mal auf Eis gelegt. „Die 50.000 Flyer und Werbetafeln in der Region sind erst mal in den Hintergrund gerückt“, sagt der Unternehmer. Doch er lässt sich nicht entmutigen. „Wir haben anderthalb Jahre Vorbereitungen für die Eröffnung der Autowaschanlage in Oosterhout investiert. Und dann muss man sich mit dem Coronavirus rumschlagen – wir haben es nicht ganz so gut getroffen. Aber wir werden weitermachen. Solange wir offenbleiben dürfen, werden wir weitermachen wie gewohnt.“

Merkwürdige Situation

Die Filiale in Oosterhout ist die zweite Niederlassung von ‚t Vosje Carwash. Auch in Etten-Leur gibt es eine Waschanlage mit dem Logo des Schmetterlings. Diese Zweigstelle hat ebenso mit den Folgen des Virus zu kämpfen. Dadurch, dass Visser sich entschloss, weniger Personal einzusetzen und dann wider Erwarten mehr in der Waschanlage los war als jemals zuvor, entstand eine etwas merkwürdige Situation. „In Etten-Leur hat sich die Besucherzahl verdreifacht. Da die Leute jetzt gezwungen sind, von zu Hause aus zu arbeiten und auf die Kinder aufzupassen, kommen mehr Besucher in die Autowaschanlage. Das habe ich nicht erwartet, denn ich dachte hingegen, dass es weniger voll werden würde. Jetzt sind viele Mitarbeiter zu Hause, während sie so dringend benötigt werden. Das ist eine schwierige Situation.“

Um die Gesundheit des arbeitenden Personals zu gewährleisten, wurde beschlossen in Etten-Leur vorübergehend keine Innenraumreinigung und VIP-Behandlungen anzubieten. Daher ist die Reinigungshalle auch geschlossen. Mitarbeiter, die trotz allem am Arbeiten sind, müssen sich an einige Vorschriften halten. Sicherheit steht an erster Stelle. “Unsere Mitarbeiter sind verpflichtet, mit Handschuhen zu arbeiten und Besucher zu bitten, wenn möglich kontaktlos zu bezahlen. Die Anweisungen des RIVM (Nationales Institut für Volksgesundheit und Umwelt) werden genaustens befolgt. In Oosterhout halten wir uns natürlich an dieselben Regeln.”

Wenig Konkurrenz

Was erwartet Visser nun eigentlich in Oosterhout? “Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung. In Etten-Leur gibt es großen Andrang. Das könnte in der neuen Filiale also auch passieren. Zunächst wurde vorhergesagt, dass uns das Coronavirus Kundschaft kosten würde, doch dies war nicht der Fall. Man weiß es also nicht. In Bezug auf Konkurrenz hat man in der Umgebung wenig zu befürchten. Es gibt zwar eine Autowaschanlage in der Nähe, doch die ist von der Größe her, nicht mit unserer Filiale zu vergleichen. Unsere Waschstraße ist fünfzig Meter lang und verfügt über siebzig Staubsaugerplätze mit Doppelschläuchen. Zudem besitzen wir fünf Indoor-Waschboxen, und das ist etwas, was in der näheren Umgebung sonst nicht zu finden ist.”

Autor: Frank van de Ven

Frank van de Ven ist Redakteur bei CarwashPro.nl. Regelmäßig schreibt er Artikel für CarwashPro.de.

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