Waschpark im ländlichen Raum eröffnet

In Großstädten haben Waschkunden die freie Wahl zwischen Autowaschanlagen. Im ländlichen Raum heißt es entweder selbst waschen oder weiter wegfahren. David Hrabar hat mit seinem neuen Waschpark in Speicher nun eine Lücke in der Unterversorgung geschlossen.

Zwischen den Städten Trier, Bitburg und Witlich liegt die Kleinstadt recht mittig. Die Wege für Autowaschkunden, besonders jene mit höherem Anspruch, waren also in alle Richtungen weit. Der 33-jährige Carwash-Fan David Hrabar zog aus Trier zurück in seine Heimat und war selbst auf der Suche nach einer guten Autowaschanlage. Als Carwash-Fan löste er das Problem kurzerhand selbst: Er eröffnet seinen eigenen Waschpark in diesem Monat.

Hrabar nutzte das rheinland-pfälzische Förderprogramm „Lokale ländliche Entwicklung zur Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung“. Als Baugrund ergab sich eine brachliegende Lücke am Ortseingang, die für die Stadt wenig repräsentativ war. Mit der Gründung seines Unternehmens trägt er nun dazu bei, dass ländliche Leben zu vitalisieren. Der Waschpark wird modern und ökologisch sein und einen Bedarf der Bürgerinnen und Bürger decken.

Der Jungunternehmer, der gelernter Krankenpfleger ist, ist sichtlich stolz auf seinen Waschpark. Mit diesem Unternehmen hat er sich nicht nur einen Traum erfüllt, er kann nun auch seinem Carwash-Hobby auf professioneller Ebene nachgehen. Seine Waschanlage bietet seinen Kunden einigen Service, der bei den Mitbewerbern in der Region nicht zu finden ist. Der Waschpark bietet die Autowäsche als SB-Wäsche und in einer Portalwaschanlage an. Die gesamte Waschtechnik ist auf dem neusten Stand. Als besondere Vorzüge verweist Hrabar auf das warme Waschwasser und die weichen Textilbürsten in den SB-Waschboxen. Besonders für die Felgen hat Hrabar einen hochwirksamen Schaum im Einsatz, der besonders gut haftet und so ein gutes Reinigungsergebnis erzielt.

Für alle Fans, die besonders im Winter weniger gern selbst waschen, bietet der Waschpark auch eine Portalwaschanlage mit Waschtechnik von WashTec. Ohne die direkte Konkurrenz erhält Hrabar bereits jetzt schon viel Zuspruch für seine Idee und die Vorfreude der Bürgerinnen und Bürger in Speicher ist bereits groß. Auch wenn die Portalwaschanlage ohne Personaleinsatz auskommt, möchte Hrabar die ersten Monate noch regelmäßig präsent sein, um zu sehen, wie die Kunden mit der Technik zurechtkommen.

Autor: Benedikt Wolter

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