Irisches Gericht verwirft Schadenersatzforderung von 60.000 Euro für angeblichen „Carwash Crash“

Durch sich als Opfer eines Unfalls in einer Waschanlage darzustellen, probierte David Keane 60.000 Euro zu kassieren. Der Ire behauptete, in der Waschanlage eine Verletzung am Rücken erlitten zu haben, doch vor Gericht konnte er dies nicht beweisen. Im Gegenteil: Der Richter sah es sogar als erwiesen, dass Pearson Meineid leistete.

Keane hatte absichtlich verschwiegen, dass er seine Rückenverletzung bereits vor dem Betreten der Waschanlage erlitten hatte. Der Ire wurde in Folge dessen selbst bezichtigt während des Verfahrens „extrem gelogen“ zu haben. Richterin Jacqueline Linnane wies die Klage des 32-jährigen Mannes daraufhin auch zurück und ging nicht weiter auf seine Forderung von 60.000 Euro ein. Keane behauptete, dass er durch ein rückwärtsfahrendes Auto, welches aus der Waschanlage im irischen Clonee kam, angefahren wurde.

Der Ire flog auf, als er bei einem intensiven Kreuzverhör zugab bereits zuvor Rückenprobleme gehabt zu haben. Der Tageszeitung The Independent zufolge verschwieg er selbst seinem Anwalt diese Tatsache und erfuhr dieser auch erst während der Verhandlung hiervon. Die Richterin sah es als erwiesen an, dass Keane selbst absichtlich einen Meineid leistete, um ein kleines Vermögen mit nach Hause zu nehmen. Linnane erteilte ihm hierfür eine Geldstrafe. Die Waschanlage muss keine Zahlung leisten.


Autor: Frank van de Ven

Frank van de Ven ist Redakteur bei CarwashPro.nl. Regelmäßig schreibt er Artikel für CarwashPro.de.

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