tankstation Vakbeurs, Rob Kamphues

Rob Kamphues’ Botschaft an die Autowaschbranche: folge niemals den bereits gebahnten Wegen

Rob Kamphues ist Moderator des Fernsehprogramms rund um die Formel 1-Rennen auf Ziggo Sport Totaal (Niederländischer Privatsender). Neben Sportfan, ist er seit Kurzem auch Ambassador von Eenzet Carwash. Während eines Workshops auf der Tankstellen-Fachmesse erzählt Kamphues von seiner Leidenschaft für den Autorennsport und vergleicht diese mit der Leidenschaft von Eenzet für das Bauen von Waschstraßen.

Autorennsport ist Kamphues’ große Liebe. Die Sendung über die Formel 1 ist ihm daher auf den Leib geschrieben. “Wenn man mir vor einem Jahr gesagt hätte: Rob, bald hast du jeden Freitagabend eine Live-Talkshow über die Formel 1, in der du mit deinen Jugendhelden eine Stunde lang nur über die Formel 1 reden darfst, hätte ich mich wirklich kaputt gelacht.”

Max Verstappen

Kamphues zeigt während des Workshops unter anderem Bilder der Formel 1 und Interviews mit Max Verstappen. “Was in den Niederlanden momentan rund um die Formel 1 passiert ist einzigartig. Max ist ein außergewöhnliches Talent. Vor allem, wenn es um Leidenschaft, Chancen wahrnehmen und vollen Einsatz geht. Wenn es jemanden gibt, der Chancen sieht, die es laut anderen nicht gibt, dann ist es Max.”

An dieser Stelle macht der Moderator den Übergang zum Waschstraßenunternehmer: “Wenn man Champion werden möchte, in was auch immer man tut: spiele nach deinen eigenen Regeln, folge niemals den bereits gebahnten Wegen und vor allem, hab keine Scheu vor der gefestigten Ordnung.” Kamphues hatte noch eine Botschaft an die Anwesenden: “Enzo Ferrari sagte: tue woran du glaubst, tue das mit Herz und Seele, aber vor allem, halte ein wenig länger durch als deine Konkurrenten.”

‘Auf einander angewiesen’

Danach holt Kamphues Ton Janssen auf das Podium, CEO von Eenzet Carwash. Das Unternehmen hat ungefähr 500 Anlagen auf dem Markt, einen Großteil von Istobal. “Ich kenne euch inzwischen ein wenig”, sagt Kamphues. “Ihr legt eine Art Leidenschaft an den Tag, die fast manisch ist. Man kann euch bis mitten in der Nacht anrufen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Ihr steht Feuer und Flamme für ein Produkt, bei dem andere sich fragen, was an einer Waschstraße so toll ist.”

“Ich finde es immer schwer, etwas über mich selbst zu erzählen, denn wer bin ich schon?”, sagt Janssen. “Wir haben ein Unternehmen von dreißig Mann. Max denkt auch nicht, dass er mehr wert ist als seine Monteure. Ich denke, das ist bei uns auch das Wichtigste. Wir brauchen uns gegenseitig und versuchen den Markt zu beobachten, zuzuhören und mit dem gesamten Team vorauszudenken. Das ist unser stärkster Punkt. Die Waschstraßen sind nämlich alle gleich gut. Es geht darum, was zusätzlich geboten wird.”

FuelWash

Auch Janssen hat mit Eenzet Carwash gezeigt, dass er nicht der Masse folgt. Manchmal war das auch mit Risikos verbunden. “Wir haben vor drei Jahren eine recht schwierige Phase durchgemacht. Wir haben damals gesagt, wir werden es anders machen als der Rest, wir werden antizyklisch investieren. Das beinhaltet, dass man, wenn es dem Unternehmen weniger gut geht, sich nicht entscheidet sich einzuschränken und zu sparen, sondern gerade in neu Dinge zu investieren. Das hat bei uns zu neuen Konzepten, wie dem unbemannten ‘FuelWash‘-Projekt, geführt.”

Das Konzept schien ein Erfolg zu sein. Berkman Tankstations war vor einem Jahr der erste, der dem ‘FuelWash‘-Konzept eine Chance gab. Die Waschanlage wurde an der Location in Zoetermeer eingerichtet. Der Verkauf des Kraftstoffes stieg damals um 13 Prozent an. Es wird untersucht, ob das unbemannte Waschkonzept an sieben weiteren Standorten von Berkman umgesetzt werden kann.

Autor: Thom Mandos

Antworte auch

Noch maximal Zeichen

Bitte melden Sie sich an mit einem der sozialen Medium um einen Kommentar abzugeben.