Schmutzige Räder gefährden die Sicherheit im Straßenverkehr

Die städtische Deponie in Winterthur (Schweiz) nutzt seit 2020 eine Reifenreinigungsanlage Moby Dick der Frutiger Company AG für alle Fahrzeuge, die die Abfalldeponie verlassen. Durch die örtlichen Gegebenheiten der Deponie werden die Reifen der Nutzfahrzeuge stark verschmutzt. Um eine Gefährdung im Straßenverkehr zu vermeiden, werden nun die Reifen in einer Reifenwaschanlage gereinigt.

Frutiger Company AG hat dazu bereits vor 30 Jahren die Reifenwaschanlagenreihe „Moby Dick“ entwickelt. Nutzfahrzeuge durchfahren hier eine festverbaute oder temporäre Reinigungsanlage. Ein Düsenspritzsystem reinigt die Reifen dabei seitlich und von unten. Die Wasserversorgung der Anlage ist ein geschlossenes System und funktioniert durch das Recycling des Wassers. Durch modulare Recyclingtanks wird das genutzte Wasser aufgefangen, Schmutzteilchen lagern sich am Boden der Behälter ab und das Wasser kann zur weiteren Reinigung verwendet werden. Hierbei kann auch mit leicht trübem Reinigungswasser weiter gewaschen werden, da das Ziel der Reifenwaschanlage saubere Straßen sind und kein glänzendes Fahrzeug.
Der angesammelte Schlamm in den Auffangbehältern wird entweder durch den Einsatz von Radladern entsorgt oder durch eine Kratzvorrichtung vollautomatisch aus der Anlage entfernt.

Temporäre Reifenwaschanlage auf einer Baustelle (Quelle: Frutiger Company AG)

Das Spritzbild dieser Reifenwaschanlage ist tief angelegt, sodass direkt nach der Wäsche die Schreiben, Rückspiegel und der Fahrzeugaufbau trocken bleibt. Nur die Reifen werden gereinigt. Noch nass fährt das Fahrzeug aus der Anlage aus und es zeigt sich dadurch eine zusätzliche Redaktion der Staubentwicklung im Umfeld des Einsatzortes der Waschanlage.

Frutiger hat mit diesem Reinigungssystem einen Weg gefunden, das spezielle Problem seiner Kunden, die Straßen im öffentlichen Raum nicht verschmutzen zu dürfen, gelöst. Dieser praktische Ansatz wird mit großer Kundenorientierung kombiniert, da die Reinigungsanlagen individuell an die Bedürfnisse vor Ort, den Verschmutzungsgrad der Fahrzeuge und die Anzahl der zu reinigenden Fahrzeuge angepasst werden können.

Autor: Benedikt Wolter

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