Spanien hat größtes Wasserproblem in Europa

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Die OECD warnt davor, dass Spanien mit der dramatischsten Wasserknappheit in der Europäischen Union konfrontiert sein wird. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sieht düstere Aussichten, dass der Klimawandel die Niederschläge reduzieren und der Landwirtschaft und anderen Industrien schaden wird. Auch die Waschbranche dürfte davon betroffen sein.

Wegen der anhaltenden Dürre weiten immer mehr Dörfer in Südspanien ihre Wasserbeschränkungen aus. An der Costa del Sol dürfen Schwimmbäder nicht mehr gefüllt werden, während viele Gemeinden ihre Wasserverteilung nachts schließen. Verbrauchern ist es nicht gestattet, ihr Auto zu Hause oder auf der Straße zu waschen. Dies ist nur in offiziellen Autowaschanlagen möglich, in denen das Wasser recycelt wird.

Der jüngste OECD-Bericht zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft. Spanien sei bereits eines der drei OECD-Länder mit schwerem Wasserstress. Und das dürfte bis 2055 so bleiben, prognostiziert der Bericht. Für Spanien wird die dramatischste Wasserknappheit in der Europäischen Union erwartet.

Folgen der Wasserknappheit

Dies dürfte in Zukunft gravierende Auswirkungen auf das Autowaschen haben, weshalb es umso wichtiger ist, den Wasserverbrauch zu reduzieren und zu recyceln.

Die Landwirtschaft ist mit Abstand der größte Wasserverbraucher in Spanien. Die Landwirtschaft verbraucht fast 80 % des Wassers, daher wird die Dürre schwerwiegende Folgen für die Landwirte haben.

Derzeit liegen die Temperaturen in Spanien weit über dem Durchschnitt. Kürzlich wurden in Sevilla im Süden Spaniens bis zu 47 Grad Celsius gemessen.

Autor: Sandra Schäfer

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