Wie Sie böswillige Menschen aus Ihrer Waschanlage fernhalten?

Waschanlagen sind ein beliebtes Ziel für Kriminelle. Viele Unternehmer in dieser Branche haben daher auch häufig mit Einbruch, Vandalismus und Diebstahl zu tun. Im schlimmsten Fall handelt es sich um ‘unehrliche Mitarbeiter’, die, wenn auch nicht systematisch, in die Kasse greifen. Durch vorbeugende Maßnahmen können sich Unternehmer bis zu einem gewissen Grad gegen böswillige Handlungen schützen. Dieser Artikel geht weiter auf dieses Thema ein und gibt Tipps & Tricks.

Einbruch ist für viele Waschanlagenbesitzer ein ernstzunehmendes Problem. Es gibt allerdings Maßnahmen, mit denen Sie es Kriminellen schwerer machen können. So ist es beispielsweise wichtig, sich für Sicherheitsschlösser zu entscheiden. Darüber hinaus ist es natürlich von maßgebender Bedeutung die Kasse nach Ladenschluss sichtbar geöffnet zu lassen, sodass es für Langfinger weniger interessant ist, sich unerlaubt Zugang zum Gebäude zu verschaffen. Des Weiteren stellt die Auswahl der Beleuchtung eine ausschlaggebende Entscheidung dar, da Einbrüche hierdurch weniger attraktiv werden. Ein Betriebsgebäude in hellem Licht leer zu räumen, ist für Kriminelle keine verlockende Idee.

Auch die Richtung, in die das Betriebsgebäude liegt, ist ein wichtiger Punkt. Indem man das Terrain so einrichtet, dass wenig Unterschlüpfe zur Verfügung stehen, wird es für Einbrecher schwer, sich unbemerkt Zugang zum Gebäude zu verschaffen – vor allem in Kombination mit Bewegungssensoren, die an die Beleuchtung angeschlossen sind. Das Installieren von Kamera- und Alarmsystemen ist auch ein absolutes Muss. Es lohnt sich zudem Schilder zu montieren, auf denen die getroffenen Maßnahmen kommuniziert werden. Auf diese Weise wissen die Kriminellen, dass Ihr Sicherheitssystem in Betrieb ist.

Raubüberfall

Ein Raubüberfall ist ein eingreifendes Erlebnis. Um Ihr Personal so gut wie möglich vor Verbrechern zu schützen, ist es praktisch, ein ‘Buddy-System’ einzurichten. Das bedeutet, dass Mitarbeiter niemals allein sind, wenn die Abrechnung gemacht wird. Auf diese Weise wird die Sicherheit des Personals erhöht. Es ist sowieso sinnvoll den Kassensturz hinter geschlossenen Türen, außerhalb des Sichtfelds von Kunden, auszuführen. Es ist zudem ratsam, regelmäßig Geld einzuzahlen, damit so wenig wie möglich in der Kasse zurückbleibt. Indem Sie sowohl das Personal, als auch die Routen und den Zeitpunkt der Einzahlung kontinuierlich ändern, wird die Sicherheit erhöht. Immerhin gibt es dann kein festes Muster mehr.

Das Personal sollte geschult werden, wie es auf Raubüberfälle reagieren soll. Indem mögliche Szenarien durchgespielt werden, können Sie Mitarbeiter vorbereiten und wappnen. Es ist wichtig, dass sie sich niemals in gefährliche Situationen bringen. Es ist daher auch ein absolutes No-Go zu probieren den Überfall zu vereiteln. Die Schulungen helfen ihnen dabei. Auch die Nutzung eines (digitalen) Schließfachs gehört zu den Möglichkeiten. Genauso viel Wert sollte auf die Beleuchtung gelegt werden. Indem Sie die Waschanlage gut beleuchten und mit einem intelligenten Kamerasystem ausstatten, werden Kriminelle abgeschreckt. Immerhin ist die Chance, erwischt zu werden, dann größer. Auf den Kauf eines Alarmsystems sollten Sie ebenfalls nicht verzichten. Denken Sie daran, dass Kriminelle immer auf ruhige Momente warten und nach leicht zugänglichen Fluchtwegen suchen.

‘Unehrliches Personal’

Diebstahl ist immer ärgerlich, doch ‘unehrliches Personal‘ ist vielleicht noch schlimmer. ‘Eigene‘ Leute, die Geld beiseiteschaffen – das ist ein Worst-Case-Szenario. Durch eine umfassende Hintergrundprüfung des, mit Finanzen befassten, Personals, erfahren Sie mehr über diese Personen. Solche Informationen können aufschlussreich sein. Eine weitere Möglichkeit, Kassendifferenzen und -defizite zu minimieren, besteht darin, zusätzliche Kontrollen durch mehrere Personen durchführen zu lassen.

Das Erstellen eines Protokolls ist ebenfalls eine gute Entscheidung. In einem solchen Dokument werden Mitarbeiter auf ihre Verantwortlichkeiten hingewiesen, und Sicherheitsverfahren sowie die Folgen von Missbrauch werden erläutert. Es besteht die Möglichkeit, dieses Dokument von den Mitarbeitern unterzeichnen zu lassen und, dass sie für die Kosten ‘unehrlichen Verhaltens‘ bezahlen müssen. Ein Protokoll erklärt ausführlich, was vom Personal erwartet wird, und wird durch eine Null-Toleranz-Politik unterstrichen.

Laut Untersuchungen von Carwash.com sollte die Notwendigkeit eines solchen Dokuments nicht unterschätzt werden: „Die Erfahrungen zeigen, dass es oft die so vertrauenserweckenden Mitarbeiter sind, die auf Abwege geraten. Oft wird etwas gestohlen und Mitarbeiter versuchen daraufhin, den Diebstahl zu verbergen. Das kann zu noch mehr Verlusten und dadurch zu einem Kassendefizit führen, der wiederum katastrophale Folgen für ein Unternehmen haben kann. “

Autor: Frank van de Ven

Frank van de Ven ist Redakteur bei CarwashPro.nl. Regelmäßig schreibt er Artikel für CarwashPro.de.

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