Sauganlage von Ergox mit digitaler Steuerung

Foto von Ergox Homepage

Ergox hat im vergangenen Jahr eine neue Software für das SB-Saugersystem eingeführt. Indem es energieeffizient arbeitet, ist es für eine nachhaltige Zukunft gerüstet. „Das ist angesichts immer teurerer Energie und unsicherer Energieversorgung sehr zu begrüßen“, heißt es von Seiten des Unternehmens.

Ab der neuen Softwareversion, Generation 3 genannt, wird der Strom in der Zentralstaubsauganlage kontinuierlich gemessen. Ein Unternehmer kann sofort erkennen, wann in einer Phase ein Problem vorliegt und ob es zu Leistungsspitzen gekommen ist. „Das trägt zu einem effektiven Energiemanagement bei“, sagt Ergox.

Ein Teil davon ist das Pipeline-Management, bei dem die Pipelines vollständig überwacht werden. Wenn sich in den Rohren „liegender Schmutz“ bildet, werden die Messwerte beeinträchtigt. Wenn die offene Fläche anschließend unter den eingestellten Schwellenwert sinkt, wird eine Warnung beim Betreiber angezeigt. Basierend auf diesem Bericht können Wartungsarbeiten geplant werden, um das Rohr zu inspizieren und gegebenenfalls zu korrigieren.

„Diese Anwendung macht das Vakuumsystem für das Personal zuverlässig und effizient. Sie müssen nicht mehr nach dem Problem suchen, sondern werden sofort an die richtige Geschäftsführung weitergeleitet. So kann eine Störung schnell behoben werden, bevor ein ernstes Problem entstehen kann“, erklärt Ergox.

POS-Anzeige pro Vakuumstandort

Neben den Rohren werden auch die Schläuche kontinuierlich überwacht und vermessen. Bleibt beispielsweise ein ToGo-Becher aus dem Fußraum in der Staubsaugerdüse hängen, sendet das System sofort eine Meldung. Als Extra ist pro Vakuumschlauch eine Aktivitätsüberwachung enthalten. Dadurch ist sofort ersichtlich, welche Staubsaugerstandorte die Favoriten des Kunden sind. „Mit diesen Informationen können Sie dann einen Point of Sales (POS) erstellen; ein Ort, an dem Kunden die angebotenen Ressourcen sehen und eher zum Kauf neigen.“

Gleichzeitig können weniger frequentierte Saugerplätze identifiziert und genauer untersucht werden. Was hält Kunden von diesem Saugerplatz fern und führt so im schlimmsten Fall zu finanziellen Verlusten?

App zur Fernverwaltung

Da die Zentrale innerhalb der Generation 3 um ein Modul zur Datenkommunikation erweitert wurde, ist es möglich, Ferndaten auszutauschen und eine Überprüfung oder Aktualisierung durchzuführen. Nach Angaben des Anbieters ist dadurch ein schnelles Eingreifen aus der Ferne gewährleistet. In naher Zukunft wird es auch eine App geben, mit der Unternehmer Daten direkt von der Sauganlage erhalten und diese so aus der Ferne steuern kann.

Autor: Sandra Schäfer

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