Vorwäsche ist beliebt unter Waschanlagen-Kunden

Laut einer Leserumfrage von CarwashPro waschen erstaunliche 13 Prozent der Waschanlagenbetreiber ohne eine Vorwäsche. Dabei muss es nicht immer eine manuelle Vorwäsche sein.

Viele Carwash-Betreiber berichten, dass die Kunden eine manuelle Vorwäsche erwarten würden. Sie seien dies so seit Jahren gewohnt. Würde man das Personal einsparen und die manuelle Vorwäsche nicht mehr durchführen, würden die Kunden dies mit einer Reduktion der Waschleistung gleichsetzen. Die maschinelle Vorwäsche scheint daher noch nicht vollständig bei den Endkunden angekommen. CarwashPro hat daher eine Umfrage unter seinen Lesern durchgeführt, um herauszufinden, wie der aktuelle Stand zum Thema Vorwäsche ist. Das Ergebnis: mehr als 86 Prozent der Befragten setzt auf die Wirkung der Vorwäsche für ein perfektes Waschergebnis. Immerhin noch 13 Prozent halten die Vorwäsche für verzichtbar.

Viele Faktoren bestimmen das Ergebnis

Ob ein Auto die Waschanlage sauber verlässt, hängt von vielen Komponenten ab. Moritz Angermeier ist Produktmanager bei WashTec und er kennt die komplexe Kombination aus vielen Einflüssen: Art und Länge der Autowäsche, Grad der Verschmutzung des Fahrzeuges, die Qualität des Wassers, die verwendeten Bürsten und die Reinigungsmittel der Waschchemie. Unter diesen Umständen lässt sich nicht so einfach feststellen, ob eine Vorwäsche notwendig ist oder nicht.

Richtige Vorwäsche ist anspruchsvoll

Die Vorwäsche ist lauf Angermeier ein Relikt der Kundenerwartungen aus Zeiten, in denen Waschanlagen dies noch nicht in der Waschanlage abbilden konnten. Die Gewohnheit und der damit verbundenen Anspruch an die Waschleistung werden auch heute noch stark mit der manuellen Vorwäsche verknüpft.

Dabei umfassen die Arbeitsschritte der Vorwäsche grundsätzlich eine Vielzahl an Prozessen. Es beginnt mit dem Beratungs- und Verkaufsgespräch mit dem Kunden. Um zufriedene Kunde zu erreichen, ist es an dieser Stelle bereits wichtig, das richtige Waschprogramm zu empfehlen. Nach der Bezahlung beginnt dann der Prozess der direkten Waschvorbereitung. Der Vorwäscher muss die Stellen am Fahrzeug mit dem richtigen Vorreinigungsmittel und dem passenden Druck vorbehandeln, die in der jeweiligen Waschanlage nicht ohne Vorbehandlung vollständig gereinigt werden könnten. Abschließend muss der Vorwäsche den Kunden noch korrekt einweisen und entsprechende Empfehlungen mitgeben, damit der Waschvorgang ungestört ablaufen kann.

Maschinelle Vorwäsche für mehr Effizienz

Der Prozess der manuellen Vorwäsche ist ein wichtiger Zeitfaktor. Damit steht er in direktem Zusammenhang mit dem maximalen Waschumsatz einer Waschanlage. Zusätzlich birgt manuelle Arbeit auch die Möglichkeit von Fehlern und schwankender Qualität. Solche Überlegungen sind der Grund für den Wunsch, die manuelle Vorwäsche durch eine maschinelle Vorwäsche zu ersetzen. „Wenn der Bediener versucht, die manuelle Vorwäsche zu minimieren, muss von manueller Arbeit auf eine qualitativ hochwertigere Systemausrüstung umgestellt werden“, erklärt Angermeier. Als Beispiel nennt er die SoftLine² XpressPro von WashTec. „Dies bietet WashTec seinen Kunden für Waschanlagen, die speziell aufgrund ihrer Maschinenkonfiguration und ihres chemischen Konzepts optimal auf eine solche Anwendung zugeschnitten sind.“ Die manuellen, reinigenden Arbeitsschritte, die beim Vorwaschen notwendig sind, werden von der linearen, konturgesteuerten Hochdruckeinheit erledigt und entfernen Schmutz automatisch von der Fahrzeugoberfläche. „Auf diese Weise wird eine gründliche maschinelle Vorwäsche garantiert, die letztendlich die Grundlage für eine hochwertige Autowäsche bildet.“

Autor: Sandra Schäfer

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