Illegale Einwanderer in englischen Hand Car Washes

Der informelle Arbeitsmarkt in England lässt illegale Einwanderer den Ärmelkanal überqueren, in der Hoffnung in England ein besseres Leben führen  zu können. Doch die Bedingungen sind schlecht. Illegale „Hand Car Washes“ spielen dabei eine große Rolle.

In Hinterhöfen oder Unterständen waschen illegale Einwanderer für einen Hungrlohn und unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen Autos mit Schwamm und Wassereimer. Die Kunden sparen Geld gegenüber einer automatiseerten Autowäsche, doch den Preis zahlen andere. Um die Jahrtausendwende sind solche einfachen Unternehmen massenhaft in England entstanden. Eine Firmengründung war damals ein Weg zur Erlangung eines Aufenthaltstitiels in Großbritannien.

Heute gibt es Schätzungen zufolge bis zu 20.000 „Hand Car Washes“ in Großbritannien, so immer wieder wieder wegen ihrer schlechten Bedingungen für Aufsehen sorgen. Pro Stunde erhalten Mitarbeiter dort 5 Pfund bar ausgezahlt, obwohl der Mindestlohn bei rund 9 Pfund liegt. Dafür müssen 12-Stunden-Schichten gearbeitet werden und es herrscht zusätzliche Pflicht zur Bereitschaft für Notfälle. Ständig muss mit Kontrollen gerechnet werden. Viele Migranten hatten sich das leichter vorgestellt.

Die Flüchtlingspolitik ist nach dem Brexit schwieriger geworden. Da Großbritannien kein Mitglied des Dublin-Sysmten mehr ist, können auch keine Asylsuchenden mehr in die EU zurückgeschickt werden. Das macht die britische Insel derzeit so attraktiv. Gleichzeiitg verstärkt sich akteull der Personalbedarf in Großbritannien und Experten rechnen mit einer weiteren Verstärkung dieses Problems.

Autor: Sandra Schäfer

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