Klik Exploitaties eröffnet Waschstraße trotz der Folgen durch das Coronavirus

Mit dem Klik Carewash Park 15 wird Oosterhout in Gelderland ab April um eine neue Autowaschanlage reicher sein. Die Waschanlage befindet sich direkt an der A15 an der Ausfahrt 38 und ist die erste Waschstraße von Klik Exploitaties. Besitzer Jappie Buijk berichtet uns mehr darüber: „Wir hoffen, die Autowaschanlage zwischen dem 4. und 5. April öffnen zu können. Ursprünglich wollten wir eine Woche früher eröffnen, doch das ist aufgrund der Probleme, verbunden mit dem Coronavirus, nicht möglich.“

Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf Klik Explotaties, aber der Bau der Waschanlage wurde nicht beeinträchtigt. „Bevor das Virus die gesamten Niederlande lahmlegte, war das Projekt bereits fertig für den Bau“, erklärt Buijk. „Im Prinzip war die Installation auch bereits abgeschlossen. Vor der Eröffnung hatten wir aufgrund der außergewöhnlichen Situation nur wenige Probleme in der Autowaschanlage. Das ist in unseren Tankstellenshops leider anders. Es ist sehr ruhig und das hat alles mit dem Coronavirus zu tun. Die Auswirkungen auf die Tankstellenbranche sind enorm. Doch das gilt natürlich für unzählige Branchen.“

Der Klik Carewash Park 15 ist für Buijk ein besonderes Projekt, da es seine erste Waschstraße ist: „In der Vergangenheit haben wir in enger Zusammenarbeit mit Investoren und Partnern eine Waschanlage gemietet. Dabei handelte es sich um Waschboxen. Es war Zeit für etwas Neues, und das war die Waschstraße. Mit all den neuen Entwicklungen in der Tankstellenbranche, müssen wir nämlich neue Wege finden, um Umsatz zu generieren. Das Verbot des Tabakverkaufs ist sehr drastisch und darauf müssen wir reagieren.“

Interessantes Geschäftsmodell

Laut Buijk kann auf die Entwicklungen in der Tankstellenindustrie reagiert werden, indem beispielsweise eine Waschanlage neben einer Tankstelle errichtet wird. Auf diese Weise befriedigen Sie als Unternehmer ein Bedürfnis, sagt er: „Immer weniger Menschen waschen ihre Autos zu Hause. Die Leute machen es sich gern einfach, und deshalb entscheiden sich immer mehr Autofahrer dafür, ihr Fahrzeug in einer Waschanlage waschen zu lassen. Autowaschanlagen werden immer mehr zu Publikumsmagneten. Die Gebäude sind groß und stehen oft an sichtbaren Stellen. Außerdem wird mit viel Schaum gearbeitet und die Besucher können sich an einer Lichtshow erfreuen. Zudem profitieren sie vom Staubsaugerbereich, in dem sie den Innenraum kostenlos reinigen können. Man muss sein Auto gut in Schuss halten, darum ist eine Autowaschanlage für viele Unternehmer ein interessantes Geschäftsmodell.“

Der Klik Carewash Park 15 entschied sich für die T’Wash30 Waschanlage von Istobal.

Der Klick Carewash Park 15 kann im wahrsten Sinne des Wortes als echter Hingucker bezeichnet werden: „Die Waschanlage befindet sich an einem gut sichtbaren Ort und ist auch von der A15 aus gut zu sehen. Auf dem Gelände befinden sich auch ein Shell Express, ein Febo, ein Subway und ein McDonalds. Das ist ideal, denn wenn die Leute sich entscheiden, abzufahren, um schnell etwas zu essen, können sie auch direkt ihr Auto waschen lassen. Fast-Food-Ketten ziehen ein großes Publikum an. Wir sind bereits mit einer Anzahl von potenziellen Partnern im Gespräch, um zu schauen, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte. McDonalds ist schon ganz begeistert von der Idee, sich zusammenzuschließen. Wir können voneinander profitieren. Die Leute lieben es, Rabatt zu bekommen und darauf reagieren wir. Stellen Sie sich vor, Sie können Ihr Auto mit einem Rabatt waschen lassen, wenn Sie ein Menü bestellen. Dies gilt auch umgekehrt und führt zu einer sehr vorteilhaften Wechselwirkung.“

Investition

Die Waschanlage wurde von EenzetCarwash installiert. “Es wurde eine umfangreich ausgestattete T’Wash30 von Istobal ausgewählt. Wir haben gute Erfahrungen mit diesem Hersteller gemacht und schon öfter zusammengearbeitet. Ein großer Vorteil ist, dass das Unternehmen nur etwa zehn Kilometer von dieser Autowaschanlage entfernt ist. Sollte etwas nicht in Ordnung sein, können Sie also schnell vor Ort sein. Das ist ein sehr angenehmer Gedanke. Für das Gießen des Bodens haben wir Mesa Coatings hinzugezogen. Sie haben den Boden der Autowaschanlage, des Büros und des Technikraums gegossen. Mit dem Endergebnis sind wir sehr zufrieden. Die Software wurde von Extendas geliefert. Es wurde eine iPad-Kasse mit angebundenem Kartenlesegerät installiert und eine Kennzeichenkamera von Avutec gekoppelt, die es ermöglicht, dass Kunden auf Rechnung waschen können. Die Waschstraßensteuerung wurde ebenfalls von Extendas geliefert.“

Wenn die erste Waschstraße, unter dem Namen Klik, ein Erfolg wird, werden sicherlich weitere folgen, sagt Buijk: „Langfristig wollen wir mehrere Autowaschanlagen betreiben. Der Name Carewash ist in uns allein vorbehalten und wir werden ihn sicherlich öfter verwenden. Jetzt heißt es abwarten, wie diese Filiale läuft und welche Gewinne sie einbringt. Die Investition in eine Autowaschkette ist nicht unerheblich. Denken Sie nur an die Miete des Standorts, das Anstellen der Mitarbeiter und die Anschaffung der Maschinen. Sie müssen jährlich Zehntausende von Wäschen durchführen, um Ihre Investition zurückzuverdienen.“

Mundpropaganda

Das Personal wurde teilweise bereits gefunden. „Wir haben zwei Mitarbeiter eingestellt, die ganztägig in der Autowaschanlage arbeiten werden. Es sind erfahrene motivierte Leute, die sich ihre Sporen in der Branche verdient haben. Wir haben wenig Probleme, Mitarbeiter zu finden. Zum Glück. Wir suchen in unserem eigenen Netzwerk nach neuen Leuten. Geeignete Kandidaten finden wir meist über Mundpropaganda“, sagt Buijk abschließend.

Autor: Frank van de Ven

Frank van de Ven ist Redakteur bei CarwashPro.nl. Regelmäßig schreibt er Artikel für CarwashPro.de.

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