Wahl des richtigen Desinfektionsmittels während Coronakrise von entscheidender Bedeutung

Hygiene ist auch in der Autowaschbranche während der Coronakrise von grundlegender Bedeutung. Das Sauberhalten der Hände ist dabei einer der wichtigsten Punkte. Reinigungsspezialist Spectro gibt Tipps, wie man dies tut, auch wenn kein Wasser, keine Seife und kein Waschbecken zur Verfügung stehen. Desinfektion ist eine gute Lösung, doch es ist bedeutend, hierbei das richtige Produkt zu wählen.

Spectro ist Hersteller von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln für den professionellen Gebrauch. Die Nachfrage nach der Expertise dieses Unternehmens ist durch die Coronakrise stark gestiegen. Die Firma aus Oss im niederländischen Brabant verfügt über viel Kenntnis bezüglich persönlicher und Umgebungshygiene. Um dafür zu sorgen, dass COVID-19 in Waschanlagen keine Chance hat, sich auszubreiten, ist es sehr wichtig, dass Hygienevorschriften gut eingehalten werden. Das Waschen der Hände ist dabei von essenzieller Bedeutung. Doch wenn keine Seife, Wasser und Waschbecken zur Verfügung stehen, kann ein Desinfektionsmittel die Lösung sein.

Die Wahl des richtigen Desinfektionsmittels ist nicht einfach. Die Desinfektion ist nämlich nicht sichtbar. Bei diesem Prozess werden für das Auge unsichtbare und schädliche Mikroorganismen bekämpft. Innerhalb dieser Gruppen von Mikroorganismen kann unter anderen zwischen Bakterien, Hefepilze, Schimmelpilzen und Viren unterschieden werden. Darüber hinaus dürfen Desinfektionsmittel nicht für alle beliebigen Anwendungen gebraucht werden. Dadurch wird es schwierig zu bestimmen, welches Mittel für Ihre Anwendung geeignet ist. Glücklicherweise bietet die Regierung hierbei Hilfestellung. 

Regierung

Seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hilft die Regierung dabei zu bestimmen, ob ein Desinfektionsmittel für spezielle Anwendungen geeignet ist. Mithilfe eines umfangreichen Testsystems kann unabhängig bestimmt werden, ob das Desinfektionsmittel sicher und effektiv für die beabsichtigte Verwendung gebraucht werden kann. Das jeweilige Mittel wird in ein oder mehrere Produkttypen (PT) eingeteilt, wie beispielsweise Desinfektion für die Haut, Desinfektion für die Lebensmittelindustrie und/oder das Gesundheitswesen. Danach erhält das Produkt eine Registriernummer, die in Deutschland beispielsweise mit N-XXXXX, in den Niederlanden normalerweise mit N(L)-XXXXX und in Belgien mit B-XXXXX angegeben wird. Seit Kurzem erscheinen auch neue europäische Zulassungen, die die Nummer EU-XXXXXXX-XXXX tragen.

Es ist relativ leicht, festzustellen, ob der Gebrauch eines bestimmten Desinfektionsmittels für eine spezielle Situation zugelassen ist. Registrierte Produkte, sowie deren Wirkstoffe und Anwendungsgebiete, können in der Datenbank der Biozid-Meldeverordnung der gesetzlich zuständigen Bundesstelle für Chemikalien (Bfc) auf der Website der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eingesehen werden. Zusätzliche Informationen findet man auch in der VAH-Liste des Verbunds für Angewandte Hygiene e.V. (VAH). Auch auf dem Etikett des Produkts, das im Übrigen sehr strengen Standards unterliegt, steht genau beschrieben, gegen welche Mikroorganismen das Desinfektionsmittel wirksam ist. Jedes Desinfektionsmittel muss mindestens Bakterien und Hefepilze bekämpfen können. Doch Viren (sowie das Coronavirus) sind optional und viele Desinfektionsmittel sind dafür nicht geschaffen. 

Maßarbeit

Spectro gibt situationsbezogene Beratung nach Maß. Die Spezialisten dieses Unternehmen nehmen Kundenfragen aufgrund des Coronavirus momentan auf Abstand entgegen. Auf der Website von Spectro ist eine Übersicht mit Antworten auf häufig gestellte Fragen bezüglich des Coronavirus zu finden. Darüber hinaus ist auf der Seite ein Artikel über das Coronavirus zu lesen.

Autor: Frank van de Ven

Frank van de Ven ist Redakteur bei CarwashPro.nl. Regelmäßig schreibt er Artikel für CarwashPro.de.

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