Internationale Zusammenarbeit bei Mesa Coatings

Mesa Coatings, neuer Partner von CarwashProDE, will expandieren und auch den Auslandsmarkt bedienen. Das Bodenbelagsunternehmen ist unter anderem in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Deutschland tätig. Inhaber Joost Hermans erzählt mehr über seine Ambitionen.

„Wir überprüfen derzeit auch den spanischen Markt und eine Suche nach Partnern hat begonnen“, sagt Hermans, „dort verlegen relativ kleine Unternehmen Beschichtungsböden, die aufgrund ihrer Größe oft nicht sehr flexibel sind. Wir möchten den Unterschied machen!“

Für einen guten Start wird viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Das Zufallsprinzip hilft hier nicht weiter. „In einem Land wie Spanien muss man mit unterschiedlichen Temperaturen umgehen. Außerdem wird anders gebaut und die Mentalität der Menschen ist sehr unterschiedlich. Es ist gut, die Umgebung vor Ort zu betrachten und die Kultur des Lands kennenzulernen“, erklärt er.

Internationale Teams

Experte Jan Peter van Eeden fügt hinzu: „Wir wissen auch, welche unserer Mitarbeiter welche Sprache beherrschen. Dies ist nützlich und letztlich erforderlich, wenn wir uns einem Projekt im Ausland nähern. Wenn wir beispielsweise in Deutschland oder Luxemburg arbeiten, muss es einen Ansprechpartner für den Kunden geben und diese Person muss die Sprache fließend sprechen. Wir suchen zum Beispiel gerade nach Interessierten in Deutschland, die mit uns zusammenarbeiten möchten. Es wäre sehr praktisch, ein deutsches Team zur Verfügung zu haben.“

So können dann auch die kulturellen Unterschiede nutzbar gemacht werden – Fettnäpfchen werden vermieden. „Genau aus diesem Grund suchen wir zunächst den Kontakt zu Unternehmen, die in derselben Branche tätig sind“, erklärt Van Eeden. „Im Dialog werden wir sehen, was auf diesem Markt benötigt wird. Wir tauschen Wissen aus, um unser Know-How international nutzen zu können.“

Flexibilität

Interessiert sich ein Kunde für einen neuen Bodenbelag, schickt Mesa Coatings einen Vertreter vorbei, um sich von denen Gegebenheiten ein Bild zu machen. „Seine Erkenntnisse über den Standort werden dann in unser System eingepflegt, mit dem wir eine Analyse durchführen“, berichtet Hermans. Bilder helfen zusätzlich, den Standort richtig einzuschätzen. „Es folgt im Bestfall die Auftragsbestätigung, die alle Informationen enthält und gewünschte Ausführung, Farbe, Größe und Sockelausführung berücksichtigt. Außerdem wird festgehalten, ob das Material schon vorab zum Standort geliefert werden kann, um die Arbeit zu beschleunigen.“

Diese Planung ist aufwendig. Aber, so weiß Van Eeden, unerlässlich, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. „Wir achten daher sehr auf die ausführliche Planung. Wenn sich ein Kunde im letzten Moment noch für eine andere Farbe entscheidet, ist das aber trotzdem kein Problem. Wir sind flexibel und können schnell reagieren. Die genaue Standorteinschätzung führt auch dazu potenzielle Probleme vorauszusehen und mit einem adäquaten Risikomanagement diese schnell zu beheben.“

Maßgeschneidert

Unterschiedliche Waschanlagen benötigen auch unterschiedliche Böden und Maßnahmen. Das Verlegen eines Fußbodens in einer Waschanlage im Industriegebiet erfordert einen anderen Ansatz, als das Verlegen eines Fußbodens in einer Autowaschanlage mitten in einer Stadt. „Der Kunde bestimmt das Erlebnis. Jeder Kunde ist anders und darauf gehen wir mit unseren maßgeschneiderten Lösungen ein. Der betreffende Boden wird manuell verlegt. Es ist sehr wichtig, dass der Kunde weiß, dass er die Kontrolle hat. Er wählt die Farben, das Finish und die Zeit. Unsere Aufgabe ist es, das richtige Team für die jeweilige Aufgabe zusammenzustellen,“ schließt Hermans.

Autor: Eva Heuft

Eva Heuft, studierte Germanistin und Anglistin, arbeitet als Redakteurin für das CarwashPro Magazin.

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