Hälfte aller Bezahlvorgänge erfolgt ohne Bargeld

Das erste Corona-Jahr brachte ein rasantes Wachstum an Kartenzahlungen mit sich. Das Debitkarten-Zahlsystem GiroCard meldet für 2020 5,5 Milliarden Transaktionen. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich die Nutzung um 20 Prozent. Insgesamt wurden zum Jahresende 2020 mehr als die Hälfte aller Transaktionen in Deutschland ohne Bargeld durchgeführt.

Kunden nutzten Debitkarten wie die Girocard in 2020 in einem stark gestiegenem Maße. Auch die Hemmung, kleinere Beträge mit der Karte zu zahlen, fiel deutlich. Durch die Anhebung der PIN-freien Bezahlung von 25 auf 50 Euro nutzten immer mehr Kunden die schnelle, bequeme und nicht zuletzt auch hygienische Bezahlmethode des kontaktlosen Bezahlens.

Durch groß angelegte landesweite Kampagnen erfuhr das kontaktlose Bezahlen und der Verzicht auf Bargeld einen Aufschwung. Auch kleine Geschäfte, die zuletzt immer ein Ort für Kleingeld und Barzahlungen waren, boten diesen Service für ihre Kunden an und neue Zielgruppe stiegen auf diese technische Bezahlmethode um.

Ein Unternehmer der nach einem Jahr Corona noch keine kontaktlose Bezahlmethode anbietet, dürfte also in der Kundenwahrnehmung schnell negativ auffallen. Zu Beginn des Jahres 2020 waren in Deutschland lediglich 30.000 Girocard-Terminals aktiv, zum Jahresende waren es erstaunliche 900.000 Stationen.

Autor: Sandra Schäfer

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