Umsatzausfall nach Unfall in Waschanlage

Ein Kleintransporter hat sich in der Aral-Waschanlage in Crimmitschau festgefahren. Nach dem Unfall entstand für die Pächterin eine beachtliche Einbuße des Umsatzes, denn gerade am hochfrequentierten Wochenende musste die Anlage stillstehen. Nun wird es um die Erstattung der Kosten gehen.

Am Samstag, dem 20.02.2021, ereignete sich in einer Taktwaschanlage in Crimmitschau ein Unfall mit einem Kleintransporter. Der lettische Fahrer war sich bereits vor der Einfahrt in die Aral-Waschanlage mit Waschtechnik von WashTec unsicher, ob sein Fahrzeug nicht zu hoch wäre. Nach Aussage der Pächterin Steffi Steinchen fragte er sogar eine Mitarbeiterin nach der maximalen Einfuhrhöhe. Wie auch an der Anlage ausgeschildert, beträgt die Maximalhöhe 2,40 Meter. Der Fahrer bestätigte jedoch, dass sein Fahrzeug niedriger wäre und fuhr daher in die Waschanlage ein. Schon kurz nach Beginn des Waschprogramms senkte sich der Dachbalken ab und drückte das Dach des Fahrzeuges stark ein. Die Anlage schaltete sich sofort ab.

Durch die Verkeilung konnte das Fahrzeug nicht ohne weiteres aus der Anlage entfernt werden. Um es dennoch freizubekommen, sollte der Fahrer die Luft der Reifen ablassen und so konnte das Fahrzeug befreit werden.

Stillstand am Wochenende

Die Taktwaschanlage musste am Samstagnachmittag außer Betrieb genommen werden. Der sofort verständigte WashTec-Kundenservice überprüfte die Anlage und stellte glücklicherweise keine starken Schäden fest. Dennoch entstanden für die Pächterin einige Kosten: der Einsatz des Technikers, die Beseitigung der kleineren Schäden an der Waschanlage und vor allem der Umsatzausfall durch die Schließung, die bis zum Mittag des Folgetages anhalten musste.

Erstattung der Kosten noch ungewiss

Auch wenn die Ursache des Unfalls nach derzeitigem Kenntnisstand wenig Fragen aufzuwerfen scheint, könnte sich die Kostenregulierung schwierig gestalten, da der Fahrer aus dem Ausland kam. Nach ersten Erkundigungen von Pächterin Steinchen hat sie jedoch gute Chancen, ihre Kosten erstattet zu bekommen, da mit dem europäischen Ausland weniger Schwierigkeiten zu erwarten seien.

Anmerkung: Das verwendete Bild zeigt nicht die betroffene Waschanlage und dient nur der Veranschaulichung.

Autor: Sandra Schäfer

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