Deutsche sind beim Auto unflexibel

Die Deutschen haben mehr Autos als noch vor zehn Jahren. (Quelle: Pixabay)

Lebensgewohnheiten ändern sich immer wieder und neue Trends entstehen. Doch die Deutschen halten sehr hartnäckig an ihrem Auto fest und sind nicht so bereit, in diesem Bereich Veränderungen zuzulassen. 

Es liegt seit einigen Monaten und Jahren im Trend, verstärkt auf seine Gesundheit und die Umwelt zu achten. Die Deutschen sind auch bereit für Verbesserungen Änderungen in Kauf zu nehmen. Doch knapp 60 Prozent der Deutschen haben kein Interesse an einem Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr, mehr Fahrradfahren oder die Nutzung von Hybrid- oder E-Fahrzeugen. Nur etwa 43 Prozent wollen sich zukünftig mehr mit alternativen Fortbewegungsmethoden beschäftigen.

Ganz gezielt nach dem Stellenwert des Autos befragt, sinkt die Änderungsbreitschaft noch einmal deutlich ab. Bei den über 40-jährigen Befragten einer Umfrage des Sanofi Gesundheitstrends liegt die Zustimmung nur noch bei 22 Prozent.

Für die Mobilitätsbranche heißt dies, dass Unternehmen in den Branchen rund um das Auto noch über viele Jahre die Kundschaft erhalten bleiben wird. Auch gravierende Einschnitten wie die Corona-Krise scheinen keine langfristige Trendumkehr zu bewirken. Erst wenn die politischen Vorgaben sich noch weiter verfestigen und der Verbrennungsmotor tatsächlich vor dem Aus stehen wird, werden sich die Menschen mit Alternativen beschäftigen müssen.

Autor: Sandra Schäfer

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