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Berkman möchte nach erfolgreichem Pilotprojekt unbemanntes Waschen ausweiten

Seit der Einführung eines neuen Autowaschkonzepts, nahm der Verkauf des Kraftstoffes bei Berkmans Tankstellen um 13 Prozent zu. Pieter Berkman ist Miteigentümer des Betriebes und war vor einem Jahr der Erste, der den Sprung ins kalte Wasser wagte und dem ‘FuelWash‘-Konzept von EenzetCarwash eine Chance gab. Nun schaut er auf diese Periode zurück und untersucht zur gleichen Zeit, ob das unbemannte Waschkonzept an sieben anderen Standorten umgesetzt werden kann.

Die meisten Tankstellen von Berkman sind unbesetzt. Vor einem Jahr beschloss er daher, auch dem unbemannten Waschen eine Chance zu geben. Dies tat er bei dem Standort in Zoetermeer, bei dem er das unbemannte Konzept ‘FuelWash‘ einrichten ließ. Jetzt, ein Jahr später guckt Berkman voller Zufriedenheit zurück. Am betreffenden Standort nahm der Verkauf des Kraftstoffes um 13 Prozent zu. Zudem wurde in den letzten Monaten ein niedrigerer Tankrabatt angeboten.

Verdienst

Der Unternehmer sieht das Waschen von Autos auf diese neue Art und Weise als Mehrwert für eine Location. “Darum überlegen wir momentan, ob wir das unbemannte Waschen ausweiten können.” Er testet simultan zwei verschiedene Waschkonzepte. Auf der einen Seite macht er weiter mit dem ‘FuelWash‘-Konzept, auf der anderen Seite hat Berkman vor einem Jahr an seinem Standort in Middelburg das Autowaschen auf Basis eines Abonnements eingeführt.

“Ich möchte das Autowaschen mit Hilfe von Roll-Overs auch zukunftsbeständig machen und bereits jetzt gut einrichten.” Er verweist damit auf einen schrumpfenden Kraftstoffmarkt. Andere Geschäftszweige, so wie das Waschen, werden immer wichtiger. Berkman ist daher kontinuierlich damit beschäftigt, das Verdienstmodell mit dem unbemannten Autowaschen weiter zu verbessern. Denn es handelt sich noch immer um Investitionen in Ausstattung und Weiterentwicklung des Konzepts, bevor damit Geld verdient werden kann.

Abonnements

Er selbst sieht auch Chancen im Waschen auf Basis eines Abonnements an unbemannten Standorten. Er denkt, dass Menschen sicherlich bereit sind einen festen Betrag zu zahlen um ihr Auto unbegrenzt oder auf Basis einer Streifenkarte waschen zu können. “Heutzutage gibt es für alles ein Abonnement. Warum sollten Leute, einer Gesellschaft, die stets mehr Wert auf Bequemlichkeit legt, bereit sein fürs Fitnessstudio oder Spotify zu bezahlen, aber nicht für ein Waschstraßenabonnement?”

Nächstes Jahr möchte er daher auch besser ausarbeiten, wie er einen derartigen Dienst optimalisieren und Konsumenten diesen im großen Rahmen anbieten kann. “Wir sind schon im vollen Gange die verschiedenen Vorgehensweisen zu testen. Das Scannen der Nummernschilder ist eine auf der Hand liegende Technik, jedoch sicher nicht die einzige, die angewandt werden wird. “Bequemlichkeit für den Kunden”, womit er auf die Tatsache hinweist, dass Kunden nicht mehr mit Portemonnaie herumlaufen müssen, sondern mit Hilfe des Kennzeichen-Scans einfach so in die Waschstraße fahren können.

Veränderung

Das FuelWash-Konzenpt ist an eine minimale Abnahme von z. B. 25 Liter Kraftstoff an der Tankpumpe gebunden. Nach dem Tanken kann mit Hilfe eines Barcodes auf einem Rabattbon gegen Zuzahlung von 2,50 Euro das Auto gewaschen werden. Ohne diesen Bon kann man das Auto für 5,00 Euro waschen. “Nach einiger Zeit wurde deutlich, dass die durchschnittliche Abnahme per Tankbesuch abnahm, so dass der Autofahrer sein Auto schneller waschen konnte. Nun, nach einem Jahr, konnten rund 15.000 unbesetzte Wäschen realisiert werden. Sehr viel für den Standort, an dem wir uns befinden”, schaut er zufrieden zurück.

Monitoring

Das Monitoring wird mit Hilfe des Helpdesks von EenzetCarwash durchgeführt. Dabei wird den Kunden sowohl per Live-Kamera als auch mit Live-Kommunikation via Intercom geholfen, wenn sie Fragen haben. Auch die gesamte Wartung inklusive der Produktanlage wird durch das Unternehmen übernommen. “ Dadurch mussten wir uns um den Betrieb der Waschanlage keine Sorgen machen”, sagt er. “Es ist schön die Leute mit ‘FuelWash’ bekannt zu machen. Und auf lange Sicht gesehen ist es vielleicht auch besser gleichzeitig noch andere Aktionen durchzuführen, nachdem das unbemannte Waschen eingeführt wurde. Auf diese Weise kann man damit echt Geld machen.”

Autor: Thom Mandos

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