Mammutprojekt für Mr. Wash in Bonn

Mr. Wash baut eine 3-stöckige Autowaschanlage in Bonn, die im Jahr 2020 fertiggestellt werden soll. Das riesige Gebäude und die Realisation des Projekts ist das bisher Größte für das Unternehmen.

„Bonn war für uns schon immer ein interessanter Zielort“, sagt Vorstand Richard Enning. Die Wahl des Grundstücks an der Ecke Bornheimer und Brühler Straße ist in Fragen der Lage sowohl sehr positiv, bringt aber auch Herausforderungen mit sich.

Lage und Aufteilung

Das Projekt wird auf einem 5800 Quadratmeter großem Grundstück realisiert, das eigentlich zu klein wäre, sich aber direkt an der Automeile befindet. Um den zukünftigen Kunden jeden Service bieten zu können, hat man sich für eine 3-stöckige Lösung entschieden. „Wir haben Erfahrung mit mehrstöckigen Anlagen. In Stuttgart betreiben wir eine 2-stöckige Waschanlage. Das Projekt in Bonn ist jedoch unser bisher Größtes“, erläutert Enning.

Im Tiefgeschoss, welches trotzdem mit Glas gestaltet werden wird und somit viel Tageslicht einlässt, werden ca. 50 Plätze für Kunden zur Selbst-Innenreinigung zur Verfügung gestellt.

Ebenerdig werden zwei parallele Waschstraßen installiert. Von dort können die Fahrer entscheiden, ob sie die Rampe nach oben ins erste Obergeschoss nehmen, wo ihr Auto innen von qualifizierten Mitarbeitern gereinigt wird.

Reizvolle Herausforderung

Wegen der offenen und hellen Gestaltung des Obergeschosses werden auch die Mitarbeiter, ca. 60 an der Zahl, kaum merken, dass sie in einer solch großen Anlage beschäftigt sind.

Durch die gut durchdachte Verkehrsführung wird auch die Kundschaft nicht vor Probleme geführt. An der Rückseite des Gebäudes werden die beiden Rampen zur Ausfahrt gebaut. Die Einfahrten befinden sich vorne, sodass der Verkehrsfluss geregelt abläuft.

Außergewöhnlich ist die Installation des Maschinenraums und die Wasserrückgewinnungsanlage im Keller des Bauwerks. Im Normalfall sind diese gerne schnell zugänglich ebenfalls ebenerdig angeschlossen.

Darüber hinaus befindet sich in direkter Anbindung der Rheindorfer Bach. „Autowaschanlagen haben generell Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz zu treffen. Durch den Bach müssen wir aber zusätzlich dafür sorgen, dass eine ausreichende Ausgleichsfläche im Hochwasserfall bereitliegt.“, so Enning. Diese Ausgleichsfläche soll naturnah gestaltet werden, ähnlich der Überlaufwiesen in anderen Hochwassergebieten.

Autor: Eva Heuft

Eva Heuft, studierte Germanistin und Anglistin, arbeitet als Redakteurin für das CarwashPro Magazin.

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