Caramba blickt trotz Corona auf ein erfolgreiches 2020 zurück

Auch wenn Corona das dominierende Thema in 2020 war, blickt der Chemiehersteller Caramba auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Gerade in der Pandemie hat das Unternehmen eine Entwicklung gezeigt, wie in keinem anderen Jahr zuvor.

Während viele Unternehmen und sogar ganze Branchen in diesem Jahr vor dem Aus stehen, hat die Caramba Chemie GmbH & Co. KG dieses Jahr mit einem wirtschaftlichen Erfolg abgeschlossen. Aber das Jahr verlief nicht durchweg positiv. Die Monate März und April zeigten einen deutlichen wirtschaftlichen Rückgang. Die Kunden von Caramba waren teilweise im Lockdown oder bekam in anderer Weise die Folgen des ersten Lockdown zu spüren. Doch diese temporären Umsatzverluste wurden schon in den darauffolgenden Monaten wieder ausgeglichen. Es kam sogar zu einer sehr schnellen Erholung und einem Umsatzniveau, das über dem des Vorjahres lag. Die Unternehmensführung von Caramba erklärte sich dies durch einen gewissen Nachholeffekt, der sich zeitversetzt nach dem ersten Lockdown auswirkte. Die Sommermonate Juli bis September waren besonders starke Monate, die wieder auf dem üblichen Niveau lagen.

Die Produktpalette zur Handdesinfektion entstand innerhalb von kürzester Zeit, da die Nachfrage sehr schnell gestiegen war. (Quelle: Caramba)

Flexibilität des Unternehmens verhinderte starke Umsatzeinbrüche

Zu Beginn der Corona-Krise stellte sich für Caramba die Herausforderung, dass große Kunden als Abnehmer der bisherigen Produktplatte teilweise komplett wegfielen. Gleichzeitig stieg der Bedarf an Desinfektionsmitteln auf dem Markt rasant an. Aus diesen beiden Umständen heraus entstand eine Idee: Caramba stellte seine Produktion auf Handdesinfektionsmittel um. Bereits vorher hatte Caramba das Know-how für die Herstellung von Flächendesinfektionsmitteln. Eine Weiterentwicklung hin zu Handdesinfektion lag daher sehr nahe. So wurden Teile der Produktion mit freien Kapazitäten auf neue Produkte umgestellt und die große Nachfrage konnte entsprechend bedient werden.

Produktionsumstellung war eine Teamleistung

Dieser Schwenk in der Produktion war nach Aussage der Unternehmungsführung nur durch viele glückliche Umstände so schnell möglich. Die enge Zusammenarbeit von Forschung und Entwicklung mit der Produktion und dem Marketing förderten die schnelle Produktentwicklung. „In dieser Situation kam uns unser Caramba Lab sehr zugute, da alle Mitarbeiter kurze Wege hatten und eng zusammenarbeiten konnten“, so fasste Dr. Bernd Weyershausen, einer der Geschäftsführer bei Caramba, diese Zeit zusammen. Aber auch die Logistik hat es schnell geschafft die notwendigen Vorprodukte und die Produkte zur Abfüllung zu beschaffen. Diese Produktionsumstellung war eine Grundlage für den guten wirtschaftlichen Erfolg in diesem Krisenjahr. Die Unternehmensführung bestätigte in einer digitalen Pressekonferenz, dass erst diese starke Leistung des Teams von Caramba diesen Erfolg möglich machte und dass dies auch entsprechend intern honoriert wurde.

Dr. Meyerhausen blickt zufrieden auf ein schwieriges Jahr zurück. Quelle: Caramba)

Zum Fleiß kam Glück dazu

Gleichzeitig ist sich die Unternehmensführung bewusst, dass auch Glück eine Rolle in diesem Jahr gespielt hat. Caramba Chemie hatte bis jetzt keinen Corona-Fall, sodass es keine größeren Einschränkungen innerhalb des Unternehmens gab. „Wir haben alle notwendigen Maßnahmen umgesetzt und fahren damit bis jetzt ganz gut“, beschreibt Dr. Weyershausen die Reaktion von Caramba auf die Corona-Lage. Ein Ausfall der Produktion hätte auch bei Caramba schwerere Folgen für das gesamte Unternehmen.

Positives Fazit aus schwierigem Jahr

Rückblickend betrachtet Dr. Wolfgang Müller, der zweite Geschäftsführer von Caramba, die geschäftliche Entwicklung als positiv. „Wir haben ein anstrengendes Jahr erfolgreich gestemmt.“ Aus diesem Jahr nimmt man bei Caramba viele Erkenntnisse für die Zukunft mit. „Wir haben schnell die Produktion umgestellt, nachdem ein Bedarf weggebrochen war, haben unsere Prozesse optimiert und gesehen, wo Digitalisierung Dinge wirklich erleichtern kann.“

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Autor: Benedikt Wolter

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