Nur Waschen reicht in Zukunft nicht mehr aus

Auf dem Waschpark SchippersStop im niederländischen Veldhoven setzt der Betreiber auf ein Rundum-Angebot, das über die Fahrzeugwäsche hinausgeht. Bei CarwashPro erklärte er, warum er davon ausgeht, dass das die Zukunft der Autowäsche sein wird.

Der Waschpark SchippersStop im Veldhoven hat eine 55 Meter lange Waschstraße von Christ, eine Lkw-Waschanlage, zehn SB-Waschboxen und einen Innenreinigungsplatz für die Arbeiten nach der Fahrzeugwäsche. Aber der Waschpark soll auch über seine Reinigungsleistungen hinaus attraktiv sein. Wegen der Nähe zum Eindhovener Flughafen hat der Betreiber Arie Schippers ein zusätzliches Angebot geschaffen. „Für Reisende, die über den Flughafen Eindhoven reisen, gibt es einen speziellen Flughafenservice, bei dem das Auto auch in den Urlaub fährt“, scherzt Schippers. Sie können in Veldhoven parken, aber auch vor Ort das Auto waschen, reinigen, die Reifen überprüfen lassen oder einen TÜV bekommen.

Ladepunkte für neue Kunden

Das Ladeverhalten unterscheidet sich nach Auffassung von Schippers vom Betankungsverhalten. Kunden tanken Kraftstoff an der Tankstelle, aber laden werden sie dort nur, wenn es für die Fahrt notwendig ist – ansonsten wird das Auto zu Hause oder am Arbeitsplatz aufgeladen. Dazu Schippers: „Wir denken, dass sich die neue Art des Fahrens und das neue Tanken von dem unterscheiden wird, was wir traditionell von fossilen Brennstoffen kennen. Unsere Idee ist, dass Kunden das Auto dort aufladen, wo sie mindestens ein paar Stunden bleiben. Wie im Fitnessstudio, Restaurant und Hotel und natürlich auch zu Hause.“

Passen Waschen und Laden daher zusammen? Neben Autowaschanlage, Tankstelle und Catering verfügt SchippersStop auch über einen Business Point mit Tagungsräumen. „Bei einem Kurs oder Training kann man einfach acht Stunden hier sitzen. Dann ist es interessant hier auf dem Waschpark zu laden. Und die Kunden laden auch mit Ökostrom, weil wir das Gebäude voller Sonnenkollektoren haben.“

Anpassung an die Energiewende

Die Energiewende ist für Schippers nicht neu. Er ist sich bewusst, dass die Versorgung mit fossilen Brennstoffen allein für ein erfolgreiches Unternehmen auf Dauer nicht ausreicht. „Meine Eltern begannen vor 55 Jahren, Öl per Pferdekutsche zu liefern. Daraus entwickelte sich ein Großhändler für Ölprodukte. Das Besondere an uns ist, dass wir versuchen, unsere Kunden komplett zu entlasten.“ Und das aktuell auch im Bereich des Ladens.

Autor: Sandra Schäfer

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