Short-News: Carwash-Snippets 03.2019

CarwashPro vor Ort: Was sich lokal und regional rund um’s Thema Autowäsche ereignet, lesen Sie an dieser Stelle jeweils in einer kurzen Zusammenfassung. Ganz einfach, weil das „Carwash-Business“ oftmals viel bunter ist als man denkt.

Lahr: Neue Autowaschstraße für drei Millionen Euro

Eine hochmoderne Auto­waschanlage wird derzeit In der Güterhallenstraße in Lahr, im Industriegebiet West, gebaut. Unternehmer Jürgen Baarz investiert dort rund drei Millionen Euro in das »Autopflegezentrum Lahr«. Das Herzstück der neuen Anlage wird eine vollautomatische, 45 Meter lange Waschstraße sein, in der eine laut Baarz ganz neue Fördertechnik zum Einsatz kommt. Die Eröffnung ist für August geplant.

Düsseldorf: Kunstaktion mit SB-Sauger.

Benutzt man einen SB-Sauger an einer Waschanlage, so gelangen neben Staub und Dreck versehentlich auch Objekte in den Sog des Saugers. Dazu zählt besonders häufig Kleingeld, das sich in den Ablagen oder zwischen den Ritzen der Sitze befindet. Der Künstlerin Mona Schulzek passierte das häufig.Sie beschloss daraufhin, gefüllte Staubsaugerbeutel zu sammeln und zu untersuchen. Die Geschäftsleitung einer Waschanlage erlaubte ihr, wöchentlich die prallen Beutel abzuholen und zu sezieren. Sie registrierte, wie viele Münzen und Scheine es wurden. Als sie den Gegenwert von 60 Euro zusammen hatte, kaufte sie sich eine gebrauchte Saugmaschine und funktionierte sie um. Die Besucher müssen 50 Cent einwerfen und können anschließend fünf Minuten lang auf einem Display lesen, wie Mona Schulzek zu dieser Arbeit gekommen ist.

Rastatt: Verbotene Werbung

„Aktion Autowäsche ab 4,99. Power Sauger gratis“. Unübersehbar prangte diese Reklame auf einem Kleintransporter, der dem Parkplatz kurz hinter der Rastatter Stadteinfahrt Nord steht. Allerdings war diese Art von Werbung – ganz im Gegensatz zu der angepriesenen Leistung – ganz und gar nicht sauber, sondern schlichtweg verboten. „Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass in den öffentlichen Verkehrsraum wirkende Hinweisschilder und Werbeeinrichtungen rechtlich eine Sondernutzung im Sinne des Straßengesetzes Baden-Württemberg darstellen und genehmigungspflichtig sind.“  Jede Werbung und Propaganda durch Bild, Schrift, Licht und Ton sei verboten, „wenn dadurch Verkehrsteilnehmer in einer den Verkehr gefährdenden oder erschwerenden Weise abgelenkt oder belästigt werden können““ Das Werbefahrzeug musste umgehend entfernt werden.

Obereschbach: Eröffnung der Hessol-Tankstelle Mitte März

Nach jahrelangem Vorlauf soll die Tankstelle am Ortsausgang Ober-Eschbach im Frühjahr endlich eröffnet werden. Außer Sprit bietet die Hessol-Filiale noch einiges mehr – und zwar rund um die Uhr.. Außer vier Zapfsäulen mit jeweils zwei Zapfpunkten für Personenwagen wird es eine eigene Säule für Lastwagen geben und – wenn auch nicht von Anfang an – eine Zapfstelle für Wasserstoff. Außerdem können Fahrer von Elektrofahrzeugen an einer Schnelllade-Station innerhalb von 30 bis 45 Minuten rund 80 Prozent ihrer Batterien aufladen. Im zweiten Bauabschnitt soll im hinteren Teil des Grundstücks eine große SB-Waschanlage mit Staubsauger-Station entstehen.

Langenselbold: Schüsse an der Waschanlage

In Langenselbold im Main-Kinzig-Kreis sind an einer Waschanlage zwei Autofahrer aneinander geraten. Beide wollten ihre Autos waschen, dann flogen auf einmal Fäuste, es wurde auch geschossen und die Polizei rückte mit Verstärkung an. Die Story: Am Sonntagnachmittag gegen kurz nach drei sind die Schlangen vor den beiden Einfahrten zur Waschstraße lang. Dort wartet auch der Fahrer eines 5er BMW. Als sich plötzlich ein kleiner Audi vor ihn drängelt, dreht der Mann durch. Erst beleidigt er den Audifahrer und prügelt auf ihn ein. Dann holt der BMW-Fahrer eine Schreckschusspistole aus dem Handschuhfach und feuert in die Luft. Vier Polizeisteifen konnten den Waschtag der Beiden schließlich beenden.

Grafenwöhr: Tödlicher Unfall in Waschanlage

Zu einem Unfall mit tödlichem Ausgang kam es am Sonntag auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Der Unfall ereignete sich auf dem Waschplatz der Tower Barracks, auf dem zur Zeit Fahrzeuge der rotierenden Einheiten für ihre Rückverlegung in die Staaten gereinigt werden. Die Pressestelle des Mission Command Element „Atlantic Resolve“ teilte mit, dass es sich bei dem getöteten Soldaten um einen Specialist der 1. US-Panzerbrigade handelt. Die Brigade gehört zur 1. US Kavallerie Division aus Fort Hood in Texas. Der 32-jährige Soldat war als Construction Pionier eingesetzt, die mit schweren Geräten wie Bulldozern, Kränen und Krätern arbeiteten. Wie es zu dem tödlichen Unfall kam will die US-Armee erst nach Abschluss der Untersuchungen mitteilen.

Autor: Helmut Peters

Journalist, Texter und PR-Profi. Seit vielen, vielen Jahren in der Medienwelt zuhause. Für große Unternehmen, kreative Agenturen, für Funk und TV. Offline und online. Lieblingsthema: Komplexe, erklärungsbedürftige Dienstleistungen und Produkte.

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